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(aktualisiert am 25.04.2018)

 

workshops


Kursort:
BOeS-ATELIER

Zeiten:
Samstag 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr

Kosten pro Workshop


Alle Workshops sind für den Ausbildungslehrgang „Wiener Schreibpädagogik" anrechenbar.
Änderungen vorbehalten.

Bitte die Anmeldefristen beachten!

 

Termine Frühjahr 2018

 

SPANNUNGSAUFBAU
Christa Nebenführ
Die Erzähltechnik kennt zwar Spannungselemente wie den Cliff Hanger, den Red Herring oder den Suspense, für das Gelingen einer spannenden Geschichte ist aber individuelle Feinarbeit nötig; man kann schließlich auch nicht verbindlich angeben, wieviel Zeit idealerweise zwischen dem ersten und dem zweiten Date verstreichen sollte. Wir wollen an diesem Wochenende u. a. an Beispielen aus der Weltliteratur versuchen herauszuarbeiten, wie wir in unseren Geschichten Spannung evozieren können.
17. / 18. März 2018

 

SCHREIBEN ALS RESSOURCE
Erika Kronabitter
Von den Merseburger Zaubersprüchen bis zur autobiografischen Literatur der 68er Generation - zu allen Zeiten hat es Versuche gegeben, Sprache als eine Form möglicher Heilung einzusetzen, Schreiben als Befreiung von innerem Druck, als Auslöser von Bewusstseinsprozessen.
In diesem Workshop experimentieren wir ohne Anspruch auf therapeutische Kompetenz mit Schreibübungen, die uns dabei unterstützen, Vergangenes neu zu bewerten, Ziele klar zu erkennen und die uns zu innerer Balance und humorvoller Distanz zu unseren Problemen verhelfen.
7. / 8. April 2018

 

MONOLOGE
Dieter Sperl
Wir erzählen uns selbst fortwährend die Geschichte unseres Lebens, indem wir bestimmte Begegnungen, Erfahrungen, Wahrnehmungen betonen und - sie im Kopf wiederholend - in Erinnerung behalten, andere wiederum entgehen vollständig unserer Aufmerksamkeit. Diese unaufhörliche Selbsterzählung für das Schreiben bewusst und fruchtbar zu machen ist Ziel des Workshops, in dem wir einen großen Monolog verfassen und diesen auch zur Aufführung bringen.
Als Inspirationsquellen dienen uns: James Joyce, Friederike Mayröcker, Ángel Vázquez, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek.
21. / 22. April 2018

 

LOG 2018
Ina Rager
Das Logbuch eignet sich dazu, persönliche und berufliche Themen, die mehr Aufmerksamkeit erfordern, gezielt und gelenkt zu bearbeiten und Visionen, emotionale Klarheit und erste Schritte zu entwickeln. In einem Log finden sich Abteilungen zu Projekten in allen Lebensbereichen und Wachstumsstufen: von der Idee, die von der Lust am Basteln abstammt, bis zum Projekt, die momentane Haupteinnahmequelle befriedigender zu gestalten oder das Sozialleben zu intensivieren.
Unter Verwendung verschiedener Schreib- und Kreativitätstechniken verbringen wir den Workshop mit Loops-Schreiben, Landkarten Zeichnen, schreibend in uns Hineinhorchen, Austausch, und nicht zuletzt damit, uns ein Logbuch zusammenzubauen, das wir mitnehmen können, um es über den Workshop hinausgehend zu verwenden.
5. / 6. Mai 2018

 

SCHREIBEN MIT SENIORINNEN
Erika Kronabitter
Wer schreibt, kann Geschichten aus der Vergangenheit für die nächste Generation erhalten. Wer schreibt, erzählt eine Geschichte, die nicht nur ein Schatz für den oder die Schreibende selbst ist, sondern die Möglichkeit bietet, Verständnis für das persönliche Erleben der Schreibenden zu empfinden. Gerade dies kann die Generationen verbinden. Seniorinnen und Senioren können spannende, unterhaltsame, kurzweilige Anekdoten, kleine Kurzgeschichten und Gedichte aus einer „anderen“ Zeit für uns lebendig werden lassen.
Im angebotenen Workshop lernen die TeilnehmerInnen, wie mit Hilfe der Technik des kreativen Schreibens Erinnerungs- und Tagebucharbeit angewendet wird, wie ein Workshop mit Seniorinnen und Senioren aufgebaut werden kann und worauf in der Arbeit mit älteren Menschen geachtet werden muss.
Dieser Workshop eignet sich auch für Menschen in Pflegeberufen.
12. / 13. Mai 2018

 

SCHREIBWERKSTÄTTEN KONZIPIEREN UND LEITEN 
Claudia Dabringer/ Barbara Rieger
Gemeinsames Schreiben ist etwas Wunderbares. Und Menschen dabei anzuleiten ebenfalls. Doch wie geht das? In diesem Workshop erarbeiten wir verschiedene Konzepte für Schreibwerkstätten. Zudem stehen unterschiedliche Bildungs- oder Literaturkontexte für Workshops im Zentrum des Diskurses. Und weil eine Schreibgruppe nur so konstruktiv und befruchtend sein kann wie die Atmosphäre gut ist, kommt auch die Gruppendynamik nicht zu kurz. Welche Vorbereitung brauche ich als GruppenleiterIn? Was braucht eine Gruppe, um arbeitsfähig zu sein? Wie gehe ich mit Störungen um?
Außerdem bieten wir praktische Anregungen für den Umgang mit Institutionen.
Bei Anmeldung nehmen wir gerne konkrete Fragestellungen entgegen. Bitte an officeboes@gmail.com
26. / 27. Mai 2018

 

LYRIK
Katharina Tiwald
Lyrik ist möglicherweise die „körperlichste“ literarische Spielart: unser Herz, unser Gang, unser Atem binden uns als im wahrsten Wortsinn „angreifbare“ Wesen an die Erde. Metrum und Rhythmus der Lyrik haben in diesen Antriebsformen der körperlichen Existenz ihre Wurzeln; Reim und Metapher sind seit Jahrhunderten Schmiermittel von Intellekt, Erinnerungsvermögen und Vorstellungskraft. Im Workshop werfen wir einen Blick zurück auf die „Urzeit“ der Lyrik und folgen ihren Spuren und Taktiken, ihrem Formwillen, ihren Möglichkeiten und Grenzen bis ins Heute. Dabei kommen sowohl Auszüge aus Theorietexten zum Einsatz als auch Beispiele lyrischen Schaffens unterschiedlicher Zeiten und (zeitgenössischer) Richtungen.
2. / 3. Juni 2018

 

INSPIRATION UND RECHERCHE
Bettina Balàka
Eine der häufigsten Fragen an Schriftsteller ist die, woher sie ihre Inspiration nehmen. Doch tatsächlich kann man diese bewusst trainieren. Themen, Stoffe, Einfälle gibt es überall, man muss sie nur finden. Dazu üben wir verschiedenste Techniken einschließlich der unspezifischen und spezifischen Recherche.
9. / 10. Juni 2018

 

SCHREIBEN MIT KINDERN
Susa Hämmerle
Aus der Praxis – für die Praxis: In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit erprobten Konzepten, wie man Kinder ab der 2. Klasse VS zum Schreiben motiviert und sie dann behutsam begleitet. Dabei kann die Themensetzung bzw. das Genre sehr vielfältig sein: Vom Gedicht über Sprachspielerei zur Erlebnis- oder Fantasiegeschichte – in einer Atmosphäre des Vertrauens bringen Kinder mit Freude und Leichtigkeit wahre Schätze zu Papier. Kleine Kostprobe gefällig?
„Wau, wau, wuff, wuff“, / machen Hunde in die Luft. / Sie fressen das und fressen dies / und sind zu Menschen selten fies. / Ein Hund als Freund ist wundervoll, / mit ihm zu spielen richtig toll. / „Wuff, wuff, wau, wau!“ – / und außerdem sind Hunde schlau!
(Julian und Alfred, 3. Klasse, Volksschule Kottes-Purk)
23. / 24. Juni 2018

 

Sommerworkshop in St. Georgen ob Murau

Sommerworkshop in St. Georgen ob Murau
ORTSBEZOGEN
Interaktionen und Entdeckungen zwischen Kunst, Landschaft und Text.
Brigitta Höpler
Neben einer Almhütte steht am Waldrand ein Container, der Fragen aufwirft und zu Geschichten Anlass gibt. Was bewirkt Kunst, wie wirkt Landschaft? Wie finden unsere Eindrücke Ausdruck in unterschiedlichen Textformen? Wie lassen sich Worte, Orte, Bilder und  Sinneseindrücke verbinden und aufeinander beziehen?
Mit ortsbezogenen Schreibimpulsen sowie Anregungen aus Kunst und Literatur gehen wir diesen Fragen nach.
Dieser Workshop wird für den Lehrgang Wiener Schreibpädagogik als 1½ Workshops angerechnet.
5. Juli bis 8. Juli 2017
Mindestteilnehmerzahl: 6
Kooperation mit dem Institut für interaktive Raumprojekte: www.taste.at
ART CONTAINS
Kaindorf-Süd 73
8861 St. Georgen ob Murau
mehr ....
Anreise: 5. Juli vormittag, Abreise: 8. Juli nachmittag
Unterricht:
5. Juli 15:00 bis 18:00 Uhr
6. Juli 10:00 bis 18:00 Uhr
7. Juli 10:00 bis 18:00 Uhr
8. Juli 10:00 bis 14:00 Uhr
Empfohlene Unterkunft siehe http://www.bauernhof-purgstaller.at


Sommerworkshops im BoeS Atelier

 

WAS IST SCHREIBPÄDAGOGIK
Barbara Rieger
Kann man schreiben LERNEN? Wie kann und soll man schreiben LEHREN? Was ist Schreibpädagogik eigentlich? In diesem Workshop setzen wir uns mit Theorie und Praxis schreibpädagogischer Ansätze auseinander und wagen eine Standortbestimmung.
Als Diskussionsgrundlage dienen kurze Impulsreferat der Teilnehmenden. Das Thema des Impulsreferats (5-7 Minuten) kann selbst gewählt werden. Bitte bei der Anmeldung bzw. spätestens bis zwei Wochen vor dem Workshop bekanntgeben.
Mögliche Themenfelder wären zum Beispiel:
- Schreibpädagogische Kriterien der Textanalyse und Textkritik
- Methodisch-didaktische Überlegungen für die Leitung von Schreibgruppen
- Ansätze des Creative Writing (USA)
- Vorstellung unterschiedlicher Anbieter für kreatives bzw. literarisches Schreiben im deutschsprachigen Raum
- Vorstellung anderer Ausbildungen (z.B. Poesietherapie) im Vergleich zur Schreibpädagogik
- Einsatzmöglichkeiten schreibpädagogischer Elemente in bestimmten Berufsfeldern z.B. für Unterrichtstätigkeit in der Schule, Universität, im Psychosozialen Bereich, Sprachunterricht
- Ideen zum Angebot von Schreibworkshops auf dem freien Markt
- Ideen zur verstärkten Etablierung von Schreibpädagogik als Berufsfeld
- Eigene Vorschläge, gerne mit persönlichem Praxisbezug, sind willkommen!
A ufbauend auf den Impulsreferaten und Gruppendiskussionen sollen von den Teilnehmenden im Weiteren Konzepte für (wissenschaftliche, journalistische, essayistische, Blog-) Texte verfasst werden, die einen Beitrag zur Fachdiskussion leisten und gegebenenfalls veröffentlicht werden können.
Am 11.8. ist ein Gastvortrag von Petra Ganglbauer zum Thema Schreibcoaching geplant.
11. / 12. August 2018

 

Termine Herbst 2018

URBANE TEXTFELDER
Brigitta Höpler
Aus der Stadt heraus, in die Stadt hinein schreiben. Das Textgewebe der Stadt wahrnehmen und weiterspinnen. Die Stadt ist voll mit geschriebenen und gesprochenen Worten, Zeichen und Leitsystemen. Wir lassen uns von der Stadt als offenes Textfeld inspirieren, entdecken und experimentieren, gehen und schreiben, sammeln und hinterlassen Worte. Beispiele aus der Literatur geben weitere Anregungen.
Samstag im und um das BOeS Atelier. Sonntag Schreiben im 5er (Straßenbahn) und im BOeS Atelier.
1. / 2. September 2018

 

SPRACHE(N) DES TRAUMS
Silvia Waltl
Traum als Text / Traum im Text: Das Unbewusste in der Literatur
Wir befassen uns mit Methoden und Techniken, die es uns ermöglichen, Träume literarisch zugänglich zu machen. Dabei setzen wir uns streiflichtartig mit einigen Traditionen der Traumdarstellung in der Literatur auseinander. Die Vermittlung verschiedener Bewusstseins-, Wahrnehmungs- und Wirklichkeitsebenen im Text wird dabei ebenso eine Rolle spielen wie die Arbeit mit eigenen (auch: erfundenen oder fiktiv erweiterten) Träumen. Zudem befassen wir uns mit konkreten Textsorten wie dem Traumtagebuch, dem surrealistischen Traum- und Zufallstext oder dem Kunsttraum in der erzählenden Literatur. Auch mit der Darstellung von Traummotiven in der Lyrik werden wir zu tun haben.
8. / 9. September 2018

 

BERUFSBILD AUTORIN
Erika Kronabitter/ Gerhard Ruiss
In diesem Gesprächsforum werden anhand von eingereichten Fragen durch die TeilnehmerInnen und zusätzlichem Material Werdegang, ökonomische Bedingungen, Vernetzungsmöglichkeiten und vieles mehr, das zu den existenziellen Bereichen des professionellen Autorentums zählt, besprochen. Auch angehende SchreibpädagogInnen sollen Einblick in die Lebens- und Arbeitsbedingungen von AutorInnen haben, um ihre TeilnehmerInnen bei Bedarf auch darüber informieren zu können.
Bei Anmeldung konkrete Fragestellungen an e.kronabitter@outlook.com
Dieser Workshop wird für den Lehrgang Wiener Schreibpädagogik als ½ Workshop angerechnet.
22. September 2018

 

AUSGANGSPUNKT TEXT
Ina Rager
Werbetexte, amtliche Verständigungen, Zeitung, literarische Prosa, Lyrik und die Daily Soap: Wir sind von Texten umgeben. In diesem Workshop werden sowohl Literarisches als auch Alltags- und Gebrauchstexte als Inspiration für eigenes Schreiben genutzt. Die Verwendung von charakteristischen Merkmalen der untersuchten Texte und Textsorten führt aus dem bekannten Sprachduktus heraus und verbindet sich mit untypischen Inhalten zu neuen Stilen. Vorhandenes Sprachmaterial wird zur Spionage, Kollage, Persiflage herangezogen, verfremdet, neu gemixt und verfärbt. Geschichten werden weitergesponnen, verdreht, um die Ecke gebracht.
29. / 30. September 2018

 

DRAMATISCHES SCHREIBEN
Lucas Cejpek
Maja Beutler: Die unverstandene Frau
SOUFFLEUSE flüsternd: Endlich ein Drama für mich!
Dramatisch schreiben muss nicht aufs große Drama zielen, wie das obige Minidrama zeigt. Originell und alle Grenzen sprengend sollte das Ergebnis auf jeden Fall sein.
Aber was macht ein Drama oder Anti-Drama aus? Der Dialog? Der Monolog? Die Handlung, also die Regieanweisungen? Kann ein Drama nicht auch lyrisch sein?
Alle, die sich immer schon dramatisch ausprobieren wollten, schicken ihr persönliches Drama im Umfang von maximal einer Seite (33 Zeilen zu 55 Anschlägen) bis zwei Wochen vorher an lucas.cejpek@chello.at
6. / 7. Oktober 2018

 

TRANSFER & TRANSFORMATION
Textgestaltung im intermedialen Bereich – vom Bild zum Wort
Museumsworkshop
Silvia Waltl
Im Zuge dieses Workshops bewegen wir uns zwischen Rezeption und Produktion, zwischen Bild und Wort, befassen uns mit unterschiedlichen Zugängen zur bildenden Kunst und mit den Möglichkeiten der Textgestaltung auf Grundlage von intermedialen Transferprozessen. Dabei dienen uns Werke der bildenden Kunst wie Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen als Ausgangsorte und Inspirationsquellen. Theoretische, kunsthistorische oder analytische Überlegungen spielen keine Rolle – es geht rein um den persönlichen, gestalterischen Zugang zur Kunst. Die Texte entstehen auf Basis von persönlichen gestaltenden Interpretationsprozessen in direkter Kommunikation mit den Kunstwerken im Museum.
Samstag: 10.00 Treffpunkt: Museum wird noch bekanntgegeben.
Bitte Schreibzeug ins Museum mitnehmen.
Samstag nachmittag und Sonntag: BOeS Atelier.
20. / 21. Oktober 2018

 

SCHREIBEND ERINNERN – AUTOBIOGRAFISCHES SCHREIBEN
Erika Kronabitter
Lebensgeschichte ist nur scheinbar Vergangenheit. Unser Leben ist keine einzige Geschichte, sondern besteht aus vielen Ereignissen, Menschen, Orten. Im Erinnern und Niederschreiben, durch die Resonanz der Gruppe, durch den Vergleich eigener und fremder Erfahrungen gewinnen wir neue Sichtweisen. Vergessene Einzelheiten steigen auf und wir können Sinnzusammenhänge erkennen. Schreibend dringen wir in die eigene Vergangenheit vor und machen sie uns neu zu Eigen: Wir erinnern uns an Gehörtes, an einen Duft, schmecken Großmutters Kuchen oder spüren wieder das Kitzeln des Grashalmes auf unseren nackten Beinen. - In diesem Workshop arbeiten wir mit Schreibübungen, bei denen dieser Aspekt der Selbsterfahrung im Vordergrund steht. Dazu gehören Experimente mit verschiedenen Zeitebenen und Erzählperspektiven und die Erprobung assoziativer statt linearer Erzählweisen.
3. / 4. November 2018

 

SCHREIBEN MIT JUGENDLICHEN
Katharina Tiwald
In diesem Workshop wird einerseits thematisiert, wie man mit Jugendlichen an Textarbeit heran geht, wie man sie gleichzeitig kritisieren und fördern kann. Zum anderen sollen Analysen von Texten dargeboten werden, die mit Struktur und Semantik eines jugendlichen Jargons spielen, quasi Stilkopien sind, jedoch gleichzeitig Kunstprodukte auf hohem Niveau darstellen. Arbeiten verschiedener Schreibender sollen zu diesem Zweck analysiert und in einer Stilübung imitiert werden
24. / 25. NOVEMBER 2018

 

DER ZÜNDENDE TEXT
Gertraud Klemm
Wir beschäftigen uns mit politischen Texten. Wieviel Literatur steckt in der Politik, wieviel Politik in der Literatur? Was können Worte bewegen? Egal, ob Essay, Kommentar, Erzählung oder Brandrede – Texte können und sollen aufrütteln, begeistern, nerven, polarisieren. Wir beschäftigen uns mit Systemen, gesellschaftlichen Rollen, mit Aufbrüchen und Ausbrüchen. Wir empören uns, kritisieren, drehen Machtverhältnisse um, experimentieren mit revolutionären Ideen und spielen mit dem Feuer in uns.
1. /2. Dezember 2018

 

AUTHENTIZITÄT, EIN BEGRIFF UND EINE ERFAHRUNG
Christa Nebenführ
Im Gegensatz zum Klischee, das zu Kitsch erstarrt, wird von Kunst und Künstlerinnen Authentizität eingefordert. Diese Echtheit im weitesten Sinn vermag soziale und persönliche Prozesse voranzutreiben. Wir wollen einerseits erörtern, was in Bezug auf – literarische – Texte darunter zu verstehen ist und uns andererseits der eigenen Authentizität mit Hilfe von Übungen, die in Texte fließen, zu vergewissern suchen. Die Übungen basieren v. a. auf der Sense Memory des Method Acting, die Lee Strassberg zur Empfindungssensibilisierung von SchauspielerInnen entwickelte.
8. / 9. DEZEMBER 2018

 

Termine Frühjahr 2019

EPIK
Erika Kronabitter
Um zu wissen, wie man mit Erzählstrukturen schöpferisch umgeht, sie verändert oder auch unterminiert, ist es wichtig, die Gesetze des Erzählens zu kennen. In dieser Werkstatt werden basierend auf der Arbeit mit literarischen Vorlagen die Grundformen des Erzählens behandelt: Handlung/Plot, Funktion des Konflikts, Figurenkonzeption, Erzählperspektiven, Erzählzeit und Erzählte Zeit, Szenen, Dialoge, Aufbau des Spannungsbogens, Stoffentwicklung.
Eigene Erzähleinheiten werden kreiert bzw. epische Szenen verfasst.
Dieser Workshop wird für den Lehrgang Wiener Schreibpädagogik als 1½ Workshop angerechnet.
(Freitag 15:00 bis 21:00 Uhr, Samstag 10:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr)
25. / 26. / 27. Jänner 2019

 

TEXT UND BILD, TEXT ALS BILD
Günter Vallaster, Andrea Zámbori
Im Workshop wird ein breites Spektrum, Text mit Bild in Beziehung zu setzen, betrachtet und
erprobt: Durch den Autor und Herausgeber Günter Vallaster der visuelle Aspekt der Sprache selbst und das poetische Spannungsfeld zwischen Text und Bild, das in unterschiedlichen Formen der visuellen und konzeptuellen Poesie zum dichterischen Ausdruck kommen kann sowie durch die Grafikerin und Illustratorin Andrea Zámbori die Möglichkeiten der Buchillustration und der Kooperation zwischen AutorIn und bildender KünstlerIn.
2. / 3. Februar 2019

 

MEIN KÖRPER SCHREIBT
Kathrine Bader
Wir haben einen Körper – und wir sind ein Körper. Der Körper ist Basis von Benennungen, Empfindungen und Erfahrungen, er hat Bedürfnisse, kann Probleme machen oder Begehrlichkeiten wecken ... Jedenfalls wird uns seine „Leiblichkeit“ als Inspiration für abwechslungsreiche Schreibimpulse dienen.
23. / 24. Februar 2019

 

RHETORIK FÜR AUTORINNEN
Christa Nebenführ
Eine Einführung in die Grundlagen der Atemtechnik und Stimmführung sowie die Erörterung der wichtigsten Ausspracheregeln, vor allem aber ein Training für selbstsicheres, gelassenes Auftreten individuellen Zuschnitts bei der Präsentation von Texten. Gelegenheit für Feedback und Fragen der TeilnehmerInnen.
Bitte mitbringen: eigene Texte!, bequeme Kleidung.
Wir gehen nach "Vera Balser-Eberle: Sprechtechnisches Übungsbuch" vor, dem auch eine neu aufgenommene CD mit Beispielen beiliegt. (Meist bei Thalia/ Mariahilferstr. und in der Päd. Buchhandlung, Strozzig. 14-18 vorrätig.) Kopien sind vorhanden.
9. / 10. März 2019

 

Geschäftsbedingungen:
siehe AGB

Anmeldungen, Abmeldungen, Zahlungsmodi, Änderungen bezüglich der Teilnahme, Finanzen:
officeboes@gmail.com

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Bürozeiten
Montag: 14:00-17:00 
Freitag: 9:00-12:00 



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